Biomassefonds
Umweltfonds sind die Trendsetter unter den geschlossenen Fonds. Immer mehr Anleger investieren in alternative Energien, die einen stark wachsenden Wirtschaftsfaktor weltweit darstellen. Investoren können mit Umweltfonds einerseits attraktive Renditen erzielen, und gleichzeitig ökologisches Engagement und Umweltbewusstsein beweisen. Neben Windkraftfonds und Solarenergiefonds stehen auch Biomassefonds im Fokus der Anleger.
Feste Vergütungssätze, attraktive Renditen
Biomassefonds – auch Bioenergiefonds genannt – sind insbesondere durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2004 verabschiedet wurde, interessant geworden. Das Gesetz regelt, dass Energieversorger die Herstellung von Bioenergie mit einem bestimmten Preis entlohnen müssen. Die Vergütungssätze sind vergleichsweise hoch, sodass die Nachfrage steigt – rund 4.000 Biogas-Anlagen sind im Bundesgebiet bereits zu finden.
Bioenergie: Einnahmequelle für Landwirtschaftsbetriebe
Bioenergie ist elektrische Energie, die in Folge einer Umwandlung von flüssigen, gasförmigen oder festen Stoffen entsteht. So können auch Rohstoffe, wie etwa Weizen oder Mais in Bioenergie umgewandelt werden. Für Landwirtschaftsbetriebe ergibt sich damit ein zusätzliches Standbein, indem kleine oder größere Bioenergieanlagen betrieben werden. Diese Anlagen werden durch die entsprechenden Biomassefonds finanziert.
Einsatz von Bioenergie
Bioenergie kommt nicht nur als elektrischer Strom zum Einsatz, sondern wird in Form von Biogas auch als Alternativantrieb für Fahrzeuge verwendet. Experten schätzen das Wachstumspotential von Bioenergie hoch ein. In den vergangenen Jahren hat der Anteil von Bioenergie am Gesamtenergiebedarf kontinuierlich zugenommen – und immer noch besteht viel Luft nach oben. Wer in Biomassefonds investiert, investiert damit in einen Markt der Zukunft. Die Vergütungssätze sind derzeit auf 20 Jahre festgeschrieben, sodass sich eine solide Kalkulationsgrundlage ergibt.
Biomassefonds: Angebote vergleichen
Auf dem Markt der Biomassefonds gibt es verschiedene Angebote, die gut miteinander verglichen werden sollten. Interessant ist beim Vergleich der Fonds die Tatsache, ob das Gesamtinvestitionsvolumen ausschließlich durch Eigenkapital gedeckt wird, oder ob zusätzliche Fremdfinanzierungsmittel in Anspruch genommen werden. Auch die Einzahlungsmodalitäten sind unterschiedlich geregelt. So gibt es Fonds, bei denen das gesamte Kapital der Anleger sofort eingezahlt werden muss, während bei anderen Biomassefonds das einzuzahlende Kapital gesplittet werden kann – ein Teil wird direkt bei Abschluss des Fonds einbezahlt, der restliche Teil zu einem späteren Zeitpunkt.
Die Zukunftsperspektiven für Biomassefonds und Umweltfonds im Allgemeinen werden von Experten als sehr gut eingeschätzt.
