Welches Depotkonto ist das richtige?

Mittwoch, 28. März 2012

Um mit Wertpapieren wie Aktien, Fondsanteilen oder Anleihen handeln zu können, benötigt der Anleger ein Depotkonto. Über ein solches Konto werden die Wertpapiertransaktionen abgewickelt und die Wertpapiere verwaltet. Wichtig dabei ist, dass das Depotkonto alle Anforderungen erfüllt, die der Anleger an seine künftigen Transaktionen knüpft und dabei noch so günstig wie möglich ist. Die zahlreichen Anbieter auf dem Markt unterscheiden sich dabei doch recht deutlich in Leistung und Kostenstruktur.

Zunächst einmal sollte der Anleger die Entscheidung treffen, ob er eine Beratung benötigt oder nicht und ob er ein reines Online-Depotkonto führen möchte oder lieber auch die Möglichkeit einer persönlichen „Offline“-Kontoführung in der Bankfiliale bevorzugt. Letzteres ist deutlich teurer, da natürlich das entsprechende Personal und die Filialen vorhanden sein und unterhalten werden müssen. Zudem gibt es Depotkonten bei Filialbanken meist nur mit entsprechenden Serviceangeboten, also z.B. mit Anlageberatung. Diese Services sind bei reinen Online-Depotkonten meist nicht vorhanden oder können separat hinzugebucht werden.

Depotkonten unterscheiden sich aber durch die Möglichkeit der Handelbarkeit von verschiedenen Assetklassen und an verschiedenen Börsenplätzen. So bieten einige Depotkonten die Möglichkeit, Finanztermingeschäfte in New York abzuwickeln, während andere den Fokus auf außerbörsliche Fondstransaktionen mit vielen ausgabeaufschlagreduzierten Fondsangeboten namhafter Partner legen. Der Anleger sollte sich klarmachen, in welcher Form er voraussichtlich handeln wird und wie dabei die Kostenstruktur des gewünschten Anbieters ausschaut. Im Internet existieren zahlreiche Vergleichsseiten, wo die Angebote der größten Onlinebroker problemlos verglichen werden können.

Gold, Silber und Co.: Anlagen in Edelmetalle

Dienstag, 24. Januar 2012

Immer wieder hört man von Rekordhöchstkursen für Gold. Der Wert für dieses Edelmetall scheint nur eine Richtung zu kennen: Nach oben. Fest steht, dass Edelmetalle ein substanzieller Wert sind, also abgesichert durch das Edelmetall selbst. Dieser „greifbare“ Wert ist daher inflationsresistent und unabhängig von Kapitalmarktschwankungen, wie sie derzeit wegen der Euro-Krise sehr stark spürbar sind.

Doch sollte angesichts dieser Höchstkurse noch in Gold oder andere Edelmetalle investiert werden?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen, aber trotz allem sind Edelmetalle eine sehr sichere Anlagealternative. Die Ressourcen sind naturbedingt begrenzt und die Flucht in Sachwerte hat auch den Hintergrund, dass viele Anleger sich mehr Sicherheit für ihre Kapitalanlage wünschen. Ein „Zocken“ mit diesen Werten lohnt sich insbesondere für Kleinanleger oder Anleger mit ernstem Anlagehintergrund kaum, da die Kursschwankungen nur durch extrem hohe Transaktionswerte wirklich zu Gewinnen führen.

An- und Verkaufswerte differieren und die Gebührenstruktur für die Goldverwahrung ist sehr diffizil. Trotzdem sind Edelmetalle als Beimischung für ein sicherheitsorientiertes Portfolio in einem breit aufgestellten Depot sicher zu empfehlen. Investitionen in Edelmetalle zum Zwecke einer schnellen Gewinnerwirtschaftung sind allerdings aus o.a. Gründen nicht empfehlenswert. Bevor der Anleger in Edelmetalle investiert, sollte er sich ausgiebig über Hintergründe, Möglichkeiten und die Gebühren der Anbieter informieren. Aktuelle Gold- und Silberkurse finden Sie hier.