Lohnt aktuell eine Anlage in Geldmarktfonds?

Donnerstag, 08. März 2012

Geldmarktfonds gelten als eine sehr sichere Anlageform – auch in Krisenzeiten. Diese Sicherheit geht zu Lasten der Rendite, denn Geldmarktfonds legen nur in Anlageformen wie Tagesgeld, Guthaben bei Kreditinstituten oder Termineinlagen an. Die Rendite hängt damit vor allem vom aktuellen Marktzinsniveau ab, welches gerade zurzeit sehr niedrig ist.

Eine Kapitalanlage ist immer abhängig von der Risikobereitschaft des Anlegers – wird jedoch absolute Sicherheit wie bei Geldmarktfonds benötigt, erleidet der Anleger derzeit unter Berücksichtigung der Teuerungsrate sogar einen Kaufkraftverlust. Die Anlage in Geldmarktfonds ist daher nicht zur längerfristigen Kapitalanlage geeignet, sondern maximal zum kurzfristigen „Parken“ von Geldbeträgen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass bei manchen Geldmarktfonds auch Ausgabeaufschläge bzw. Gebühren in unterschiedlicher Höhe anfallen, die somit eine relativ kleine Rendite sehr schnell aufzehren können.

Ein Anbietervergleich ist daher unbedingt notwendig, um aus den unterschiedlichen Konditionen die den eigenen Anlagevorstellungen optimal entgegenkommen. Der Vorteil einer Anlage in Geldmarktfonds liegt in der Flexibilität: Wie bei einer eigenständigen Anlage auf z.B. einem Tagesgeldkonto kann über das investierte Geld börsentäglich verfügt werden. Dabei bekommen die Fondsmanager meist bessere Konditionen als ein einzelner Anleger, dies liegt an den meist recht hohen Summen, die ein solcher Fonds anlegen kann. Fazit: Ein Geldmarktfonds ist nicht besonders renditestark und daher ungeeignet für die mittel- und langfristige Kapitalanlage. Er ist ggf. als Parkmöglichkeit für derzeit nicht benötigte Liquidität geeignet, da er sehr flexibel handelbar ist. Der Anleger sollte allerdings auf die Konditionen achten.

Vorteile der Kapitalanlage in offene Investmentfonds

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wer Kapital anlegen möchte, will neben einer guten Rendite auch möglichst viel Sicherheit für das angelegte Kapital erzielen. Dass diese beiden Hauptziele sich nicht ausschließen müssen, beweisen insbesondere offene Investmentfonds. Eine Risikostreuung bei der Geldanlage wird generell dadurch erreicht, dass sehr breit investiert wird – also in möglichst viele verschiedene Titel aus verschiedenen Ländern, Branchen und nach Möglichkeit auch aus verschiedenen Assetklassen (wie z.B. Aktien, Renten, Optionen etc.). Offene Investmentfonds werden unterteilt nach den zugrunde liegenden Investitionsgütern – es gibt sogar Mischfonds, die bereits einen eigenständigen Ansatz zur möglichst breiten Risikostreuung liefern.

Günstigenfalls erwirbt der Anleger Anteile von mehreren Fonds, um zusätzlich das Risiko zu minimieren. Dabei muss der Anleger nicht über sehr große Kapitalmittel verfügen, um eine solche Risikostreuung auch sinnvoll zu realisieren: Das Fondsvermögen setzt sich aus dem Kapital vieler Anleger zusammen, mit welchem das Fondsmanagement entsprechend auf Einkaufstour gehen kann. Die Mindestanlagesumme ist oft auf einen Anteil oder aber auf eine geringe Mindestsumme festgelegt, die jeder Anleger aufbringen kann. Auch ist es seitens des Anlegers nicht notwendig, sich täglich und essentiell über die Marktentwicklungen und die Aussichten zu informieren: Das Fondsmanagement kümmert sich um Umschichtungen im Fondsstock, sofern dies notwendig wird.

Das Fondsprospekt vermittelt dabei dem Interessenten, welche Anlagestrategie der jeweilige Fonds verfolgt und welches Anlagerisiko damit zusammenhängt. Den Erfolg des Fonds kann der Anleger in fast allen Fällen täglich verfolgen: So werden nicht nur börsentäglich die aktuellen An- und Verkaufspreise für einen Fondsanteil veröffentlich – es ist zudem möglich, statistische Daten aus der Fondshistorie aufzurufen und mit anderen Fonds zu vergleichen (z.B. die Entwicklung der letzten 5 Jahre).