Vorteile der Kapitalanlage in offene Investmentfonds
Mittwoch, 21. Dezember 2011Wer Kapital anlegen möchte, will neben einer guten Rendite auch möglichst viel Sicherheit für das angelegte Kapital erzielen. Dass diese beiden Hauptziele sich nicht ausschließen müssen, beweisen insbesondere offene Investmentfonds. Eine Risikostreuung bei der Geldanlage wird generell dadurch erreicht, dass sehr breit investiert wird – also in möglichst viele verschiedene Titel aus verschiedenen Ländern, Branchen und nach Möglichkeit auch aus verschiedenen Assetklassen (wie z.B. Aktien, Renten, Optionen etc.). Offene Investmentfonds werden unterteilt nach den zugrunde liegenden Investitionsgütern – es gibt sogar Mischfonds, die bereits einen eigenständigen Ansatz zur möglichst breiten Risikostreuung liefern.
Günstigenfalls erwirbt der Anleger Anteile von mehreren Fonds, um zusätzlich das Risiko zu minimieren. Dabei muss der Anleger nicht über sehr große Kapitalmittel verfügen, um eine solche Risikostreuung auch sinnvoll zu realisieren: Das Fondsvermögen setzt sich aus dem Kapital vieler Anleger zusammen, mit welchem das Fondsmanagement entsprechend auf Einkaufstour gehen kann. Die Mindestanlagesumme ist oft auf einen Anteil oder aber auf eine geringe Mindestsumme festgelegt, die jeder Anleger aufbringen kann. Auch ist es seitens des Anlegers nicht notwendig, sich täglich und essentiell über die Marktentwicklungen und die Aussichten zu informieren: Das Fondsmanagement kümmert sich um Umschichtungen im Fondsstock, sofern dies notwendig wird.
Das Fondsprospekt vermittelt dabei dem Interessenten, welche Anlagestrategie der jeweilige Fonds verfolgt und welches Anlagerisiko damit zusammenhängt. Den Erfolg des Fonds kann der Anleger in fast allen Fällen täglich verfolgen: So werden nicht nur börsentäglich die aktuellen An- und Verkaufspreise für einen Fondsanteil veröffentlich – es ist zudem möglich, statistische Daten aus der Fondshistorie aufzurufen und mit anderen Fonds zu vergleichen (z.B. die Entwicklung der letzten 5 Jahre).
